
mC1: Knappe Derbyniederlage für die HB Ludwigsburg
In einem packenden und gut besuchten Derby bei der HABO musste sich die mC1 der HB Ludwigsburg am Ende denkbar knapp mit 27:28 geschlagen geben – eine bittere Niederlage, die sich die Jungs so nicht verdient hatten.
Starke erste Halbzeit
Die Ludwigsburger erwischten einen hervorragenden Start in die Partie. Mit konzentriertem Angriffsspiel und einer aufmerksamen Abwehr zwangen sie den Gastgeber immer wieder zu Fehlern. Die Mannschaft nutzte die Unsicherheiten der HABO konsequent aus und erarbeitete sich so eine verdiente 12:11-Führung zur Halbzeitpause.
Zweite Halbzeit mit Höhen und Tiefen
Nach dem Seitenwechsel stellte die HABO ihr Spiel um und kam mit mehr Aggressivität aus der Kabine. Vor allem in der Abwehr bekam der Gastgeber nun besseren Zugriff, was zu Ballverlusten auf Ludwigsburger Seite führte. Die daraus resultierenden schnellen Gegentore brachten die HB Ludwigsburg ins Hintertreffen.
Doch die Mannschaft zeigte Moral und kämpfte sich auch dank der fantastischen Unterstützung der mitgereisten Fans immer wieder zurück. Die Partie blieb bis in die Schlussphase hinein offen und auf Messers Schneide. Beide Teams schenkten sich nichts, und es entwickelte sich ein echtes Derby auf Augenhöhe.
Bitteres Ende
Umso bitterer war es, dass ein Treffer der HABO kurz vor Schluss den Unterschied machte. Mit dem 28:27 für den Gastgeber war die knappe Derbyniederlage besiegelt. Die Ludwigsburger Jungs können sich trotz der Enttäuschung wenig vorwerfen – der Einsatz stimmte, und die Leistung, insbesondere in der ersten Halbzeit, macht Mut für die kommenden Aufgaben.
Fazit
Eine unglückliche, aber lehrreiche Niederlage für die HB Ludwigsburg. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie in einem hitzigen Derby mithalten kann. Jetzt gilt es, die positiven Ansätze mitzunehmen und in den nächsten Spielen Punkte einzufahren.
Die nächste Herausforderung wartet bereits am kommenden Sonntag beim Tabellenführer Rhein-Neckar-Löwen 2 in Östringen.
Es spielten: Jan Schmitz, Stéphane Thomas, Mika Westphal, Jona Schäfer, Silas Diederich, Christoph Zimmer, Ben Brieskorn, Niklas Roth, Nicolas Roth, Theo Günter, Elias Tribus, Kilian Brunner, Julian Altmann, Trainerteam Manuel Diederich und Mika Beck
André Brunner