HBL-Versprochen ist versprochen und wird nicht gebrochen...


Als der OB Dr. Knecht beim Heimspiel der HB Ludwigsburg gegen den TSV Asperg in der Sporthalle Pflugfelden zu Gast war, versprachen ihm die HB Ludwigsburg Verantwortlichen ein Meister-T-Shirt, sollte es zum Aufstieg reichen.
Der Aufstieg in die Landesliga wurde geschafft und wie versprochen erhielt der Oberbürgermeister nun sein T-Shirt.

Stellvertretend für die Männer 1 der HB Ludwigsburg übergab Teammanager Christian Köhle das Meistershirt. Mit dabei war natürlich auch Hannes Eisele, zum einen persönlicher Referent des OB, zum anderen tatkräftiger Unterstützer der HB Ludwigsburg, der durch seinen Einsatz auf dem Spielfeld sicherlich auch einen großen Beitrag zum Abschluss der erfolgreichen Saison 2021/22 geleistet hatte!
Gemeinsam sprach man über die Sportstadt Ludwigsburg, im speziellen über den Handballstandort Ludwigsburg ,die positive Entwicklung seit Zusammenschluss zur HB Ludwigsburg und Synergien, die die Stadt und die HBL in Zukunft gemeinsam nutzen wollen.
Unseren OB Dr. Knecht hat es ausserdem gefreut, dass die HB Ludwigsburg mit Jörg Kaaden, Luca Freier und Tobias Lochmann ein engagiertes und erfahrenes Trainerteam gefunden hat.
Sicher wird uns unser OB Dr. Knecht auch in der kommenden Runde bei einem Heimspiel besuchen. Das passende Outfit hat er ja jetzt und bestenfalls ist dann unser Hannes auch wieder von der Partie...

HBL: Hallo Jörg, nach sieben Jahren Trainer bei der TSF Ditzingen übernimmst du die erste Männermannschaft bei der HBL, Was hat dich überzeugt zur HBL zu kommen?
Jörg: Komisch, die Frage habe ich so oder so ähnlich in den letzten Wochen schon öfters gehört. Ich beobachte die Entwicklung der HB bereits seit Beginn an. In der Jugendarbeit wird hier ein unheimlich geiler Job geleistet. Daraus resultierend ergeben sich gute Voraussetzungen talentierte Jugendspieler in den Aktiven Mannschaften zu integrieren. Darauf hab ich Bock und ich denke die Rahmenbedingungen in Ludwigsburg sind insgesamt sehr gut.


HBL: Jetzt bist Du hier bei der HBL und Ihr habt klare Ziele vor Augen. Wie sehen diese Ziele aus?
Jörg: Zunächst einmal werden wir uns Kennenlernen, aber das wird sehr schnell gehen, da das Ziel Klassenerhalt für Landesliga absolut im Fokus steht. Dies soll gelingen in dem wir den einzelnen Spieler und in der Summe die Mannschaft weiterentwickeln.


HBL: Wie schätzt Du Dein Team ein und welche Herausforderungen siehst Du auf Dich zukommen?
Jörg: Die Herausforderung wird sein, dass nach den Abgängen/Karriereende der routinierten Spieler, welche auch Leistungsträger waren, die entstandenen Lücken auf dem als auch neben dem Platz zu schließen. Aber genau darin sehe ich auch eine Chance für jeden einzelnen Spieler sich entsprechend einzubringen und die Entwicklung voran zu treiben.


HBL: Was waren Deine Stationen als Trainer?
Jörg: Ich habe bereits sehr früh als Jugendtrainer begonnen. Als ich in Schmiden als aktiver Handballspieler aufhören musste, habe ich dort in der 2. Mannschaft als Trainer/Co-Trainer in der Bezirksliga/Landesliga angefangen. Als der damalige Trainer 1. Mannschaft in der BWOL sein Traineramt niederlegte, trainierte ich intermismäßig das BWOL-Team gemeinsam mit Sascha Prasolov. In der Folge habe ich den männlichen Jahrgang 97/98 der HSC Schmiden/Oeffingen für 3 Jahre trainiert mit dem Ziel die Qualifikation zur Jugend-Bundesliga zu realisieren. Im Anschluß wollte ich mich als Trainer im Männerbereich weiterentwickeln und nahm das Angebot der TSF Ditzingen an. Dort hatte ich 7 tolle Jahre, mit Höhen und natürlich auch Tiefen.

HBL: Wenn Du auf diese Stationen zurückblickst, was waren Deine schönsten Erlebnisse als Trainer?
JörgWow, ja, da gibt es tatsächlich einige Erlebnisse, die schön waren. Herausragend, denke ich, war die Qualifikation zur A-Jugend-Bundesliga sowie die anschließende Bundesligasaison. Auch der Aufstieg mit Ditzingen in die Württembergliga sowie die beiden Pokalsiege im Bezirk waren prägend. Abschließend denke ich, dass auch der diesjährige Klassenverbleib, nach dem Aufstieg mit Ditzingen in die neue Verbandsliga, ebenfalls immer zu meinen „Tops“ gehören wird.

HBL: Lass uns noch weiter in die Vergangenheit blicken: Du hast selbst auch Handball gespielt. Welche Vereine waren das und welche Position hast Du gespielt?
Jörg: Ui, da muss ich weit zurück schauen. Begonnen habe ich in der Jugend bei meinem Heimatverein, der TSG Stuttgart. Danach wechselte ich zu den Stuttgarter Kickers und durfte dort von der Bezirksliga bis zur Württembergliga spielen. Bis zu meinem (unfreiwilligen) Karrierende spielte ich beim TSV Schmiden von der Verbandsliga bis zur BWOL. Gelernte Position war auf der Rückraum-Mitteposition, aber letztendlich war ich universell einsetzbar.

HBL: Wir wollen Dich auch so kennenlernen. Du bist verheiratet und hast Kinder. Was macht Deine Familie und wo wohnt Ihr?
Jörg: Wir wohnen mittlerweile in Marbach am Neckar und haben zwei Mädels, die mich ordentlich beschäftigen.

HBL: Ach ja und was machst Du beruflich?
Jörg: Ich arbeite für das Land Baden-Württemberg und bin Beamter bei der Landespolizei. Derzeit bin ich beim LKA beschäftigt.

HBL: Was machst Du in Deiner Freizeit, wenn Du nicht gerade in Sachen Handball unterwegs bist? Gibt es besondere Hobbies?
Jörg: Ich selber versuche mich im Fitnessstudio sowie mit dem Fahrrad Fit zu halten. Ein großes Hobby ist auch mein Rasen und mein Garten.

HBL: Bist Du ganz und gar auf Handball fokussiert oder gibt es andere Sportarten die Dich interessieren?'
Jörg: Grundsätzlich interessieren mich einige Sportarten, wobei ich aktuell eher zu wenig Zeit habe, mich mit der Handball- oder Fußball-Bundesliga zu beschäftigen.

HBL: Vielen Dank für das Interview. Wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Umsetzung unserer gemeinsamen Ziele und natürlich viel Spaß mit den Männern der HBL.

Im vierten und letzten Teil unseres Jugendsaisonrückblicks möchten wir nach der Gesamtjugend, sowie der weiblichen und männlichen Jugend auch noch unseren kleinsten HBLern die Aufmerksamkeit schenken, die sie genauso sehr verdienen. Zwar liegt besonders im Kinderhandball der Fokus klar auf der Entwicklung der Kinder anstatt auf Ergebnissen und Tabellenplätzen, doch da es hier ja um einen Bericht geht, möge es uns an dieser Stelle gestattet sein.

wD: Positive Entwicklung mit einem tollen Saisonabschluss

Wie bereits im Anreißer Text beschrieben, liegt besonders im Kinderhandball der Fokus auf der Entwicklung der Kinder und da zeigt schon allein der Blick auf die Zahlen unserer weiblichen D-Jugend, wie gut das funktionieren kann. So waren die Trainer Cindy Kern & Benny Hof zu Saisonbeginn froh, wenn genügend Mädels verfügbar waren und zum Ende der Runde mussten sie zum Teil Spielerinnen ausladen, da sich zu viele der 23 Mädels angemeldet hatten. Diese Entwicklung zeigt sich auch beim Blick auf die Tabellen der vergangenen Saison: So schließen unsere wD-Mädels die Bezirksliga Staffel 2 in der Qualirunde auf dem zweiten Rang knapp hinter der HSG Marbach-Rielingshausen ab, wohingegen sie diese anschließend in der Hauptrunde locker hinter sich lassen konnten.

Hier landeten die HBL-Mädels dann in der Endrunde der Bezirksliga auf dem dritten Tabellenplatz, denn die Teams der SG BBM Bietigheim, sowie der HABO Bottwar waren einfach trotz der Entwicklung nochmal ein anderes Kaliber, als man es von den gegnerischen Teams aus der Quali kannte. Nichtsdestotrotz konnten die Spielerinnen mit ihren Trainern im letzten Saisonspiel nochmals eine tolle Saison feiern und hier endgültig zeigen, was sie so gelernt hatten! Als Abschluss gab dann noch einen Mannschaftsausflug in die Sprungbude in Bad Cannstatt. Trainerin Cindy über ihre Mädels und die Saison: „Wir sind mit dieser Saison mehr als zufrieden und stolz auf jedes einzelne Kind. Sie haben sich alle super weiterentwickelt und es hat sehr viel Spaß gemacht, Trainer dieser großartigen Gruppe zu sein. Leider müssen wir uns nun von 13 Kindern, die in die C-Jugend wechseln, verabschieden. Ihnen wünschen wir viel Spaß und viel Erfolg.“

gD: D1 & D2 auf Top-Niveau im Bezirk, D3 als Rookie-Team

Um allen Spielern möglichst viel Spielpraxis zu ermöglichen, ging unsere D-Jugend mit drei Mannschaften in die Saison. Auch wenn diese Entscheidung eine erhebliche Belastung für das Trainerteam Sven Bartels, Jannis Großhans, Jannik Lees, Sebastian Nowack, Mark Weigand & Marcel Würth bedeutete, stellte sie sich im Verlauf der Saison als goldrichtig dar, da die Entwicklung aller drei Mannschaften konsequent nach oben ging:

Die D1 ging in der Hinrunde in der Bezirksliga Staffel 1 an den Start. Hier gelang es den Jungs die klar beste Defensive der Staffel auf die Platte zu bringen, musste sich aber zweimal dem Staffelsieger SV Kornwestheim geschlagen, da sich insbesondere die Leisungsträger noch zu wenig zutrauten. Am Ende der Hinrunde musste man sich daher mit einem ausbaufähigen zweiten Platz zufrieden geben, der aber immerhin für die Teilnahme an der Endrunde der Bezirksliga reichte. Hier trat man dann in der Hauptrunde gegen die Top 3 Gegner des Bezirks, HABO Bottwar, SV Kornwestheim & SG BBM Bietigheim an. Mit nur einer denkbar knappen Niederlage gelang es unserer D1 hier den Bezirkmeistertitel einzufahren und sowohl die stärkste Abwehr, als auch den klar stärksten Angriff der Liga aufzustellen. Dank dem Bezirksmeistertitel wurde unsere D1 dann noch als Saisonhighlight zum Young Puma Cup, der inoffiziellen württembergischen Meisterschaft, eingeladen. Hier konnten sich die Jungs mit den stärksten Mannschaften des HVW messen und einen starken dritten Platz einfahren.

Als einzige zweite Mannschaft ging unsere D2 in der Qualirunde auf Bezirksliga-Niveau (Bezirksliga Staffel 2) an den Start. Zwar gab es hier gegen die Top-Mannschaften der HABO Bottwar & der SG BBM BIetigheim nichts zu holen, doch in den restlichen vier Spielen konnte sich unsere D2 drei starke Siege erspielen. Dadurch qualifizierte sich das Team sensationell - erneut als einzige 2. Mannschaft - für die Endrunde der Bezirksklasse. Hier ging es wieder gegen ganz starke Mannschaften aus dem Bezirk, doch unsere D2 konnte sich erneut gut schlagen und schnitt auf einem super dritten Platz ab. Das Highlight der Saison war sicher der Last-Minute-Sieg gegen den TSV Asperg in der Qualirunde.

Unsere D3 war über die gesamte Runde das Rookie-Team der gD-Jugend, da hier ausschließlich D-Jugendliche des jüngeren Jahrgangs, sowie zahlreiche E-Jugendliche auf Torejag gingen. So waren die Jungs leider in jedem Spiel körperlich leicht bis hoffnungslos unterlegen, kontnen sich allerdings durch eine offensive, ballorientierte Abwehr und technisch gute Angriffe immer wieder Siege erspielen. Zwar gab es davon in der Qualirunde (Kreisliga A Staffel 1) nur einen, doch in der Rückrunde legten die Jungs dann so richtig los. in einer guten Kreisliga C Staffel 1 schafften sie es sogar Rang 4 von 7 zu erreichen. Darauf lässt sich in der nächsten Runde aufbauen!

Das Trainerteam zur verganenen Saison: "Die Erfolge aller drei Mannschaften machen uns Trainer unendlich stolz, weil in der Regel all das umgesetzt wurde, was wir sehen wollten und die Jungs immer bis zum Schluss alles gegeben haben. Schweren Herzens müssen wir uns jetzt von unseren 2009ern-Jungs trennen, die wir zum Teil schon seit knapp fünf Jahren trainieren und die uns in dieser Zeit schwer ans Herz gewachsen sind. Ihnen wünschen wir alles Gute auf ihrem weiteren Weg. Jetzt gilt der Fokus aber den 2010er- und 2011er-Jungs mit denen wir auch wieder eine tolle Saison spielen möchten!"

wE: Aus 8 mach 19 Spielerinnen – Tolle Entwicklung der Kaderqualität & -quantität

Nach der Coronapause starteten unsere Mädels der wE-Jugend mit nur 8 Mädchen, davon kein einziges vom älteren 2011er-Jahrgang, in die Saison 2021/22. Daher wurden die 2013er-Mädchen mit hochgezogen, um überhaupt eine spielfähige, weibliche E-Jugend zusammenzubekommen. Glücklicherweise sind im Laufe der Saison immer wieder neue Mädchen dazugekommen, sodass der  Kader der weiblichen E-Jugend bis zum Ende hin auf 19 Spielerinnen anwuchs. In der Hinrunde ging man allerdings noch mit einer Mannschaft an den Start, die es bei den Spielen 4+1-Handball und Funino sehr schwer hatte. Die Gegner waren körperlich überlegen, was aufgrund des jungen Alters der HBL-Mädels allerdings erwartbar war.

Zur Rückrunde konnte Trainerin Janika Hahn dann aufgrund des größeren Zulaufs sogar mit zwei Mannschaften an den Start gehen. Hier zeigte sich dann auch die gute Trainingsarbeit der Mädchen  und so konnten in der Rückrunde sowohl Siege im Funino, als auch im Handball gefeiert werden. Trainerin Janika zum Saisonverlauf: „Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Zum einen, wie sie sich sportlich weiterentwickelt hat, aber auch wie sie in diesem Jahr eine tolle Einheit geworden ist und jeder Neuzugang gleich super ins Team integriert wurde.“

gE: Mit Zusammenhalt zurück zum Spielbetrieb – E1 Staffelsieger

Da der Spielbetrieb der E-Jugend schon seit Jahren in Form von größerer Spieltag mit bis zu sechs Mannschaften ausgetragen wird, hatten die Spieltechniker des Bezirks hier coronatechnisch mehr Anpassungen zu machen als bei anderen Altersstufen. Dementsprechend mussten die E-Jugendlichen immer etwas länger auf den lang ersehnten Spielbetrieb warten. Als es dann sowit war, wurden die 24 E-Jugendlichen dann in zwei Mannschaften eingeteilt, um sich bei Koordinationsübungen und Handballspielen mit anderen Teams des Bezirks zu messen. Die Highlights der Saison waren dabei der Staffelsieg der E1 mit 2 Minuspunkten aufgrund einer 100% Sieg-Quote bei den Koordination-Wettkampfübungen und nur eine Saisonniederlage. Außerdem schaffte es die E2, eine grandiose Rückrunde beim 6+1-Spielbetrieb zu spielen.

Die Stärken der beiden Teams waren dabei der Zusammenhalt auf und neben dem Platz sowie die gute Integration neuer Spieler. Lediglich die Konzentration im Training gegen Saisonende ließ etwas zu wünschen übrig. Das Trainerteam Claudia & Christian Köhle, Finn Würth und Julien Schmidt zur abgeschlossenen Saison: „Wir sind sehr zufrieden, wie sich unsere 2011er im letzten Jahr weiterentwickelt haben und dass fast alle Spieler schon in der höheren Jugend unterstützen konnten und durften. Unsere 2012er müssen jetzt Verantwortung übernehmen und ihren Mann stehen. Von ihnen erwarten wir jetzt eine gute Aufnahme und Integration der kommenden 2013er und eine stetige Reife und Weiterentwicklung. Rückblickend sind wir stolz auf die positive Entwicklung unserer Jungs und dass wie sie dabei begleiten durften.“

gF & Minis: Spaß allein im Fokus

Bei den kleinsten Kindern der HBL gab es diese Saison keinen wirklich gewerteten Spilebetrieb. Bei der F-Jugend ging es rein um den Spaß am Handball und um die Vorbereitung auf die E-Jugend, bei den Minis gab es hingegen gar keine Spieltage in diesem Jahr. Allerdings lässt sich auch hier wieder ein erheblicher Zulauf an Nachwuchs-HandballerInnen verzeichnen, sodass es wieder jeweils eine Minigruppe in allen drei teilnehmendne Stadtteilen gibt.

Damit ist der veierteilige Saisonrückblick nun am Ende, wir hoffen dass die Reihe einen abwechslungsreichen Einblick in die verganene Saison bieten konnte. 

Jannik Lees

Zu Teil 1 "Gesamtjugend" der Reihe geht es hier.
Zu Teil 2 "Weibliche Jugend" der Reihe geht es hier.
Zu Teil 3 "Männliche Jugend" der Reihe geht es hier.

Wie in den letzten Berichten, gibt es auch hier das ein oder andere Actionbild:wD1.jpgwD2.jpgwD3.jpgwD4.jpgmD1.jpgmD4.jpgmD2.jpgmD3.jpgmD5.jpgwE1.jpg

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Nachdem in Teil 1 über die Gesamtjugend der HBL, sowie über die weibliche Jugend in Teil 2 des Saisonrückblicks der Jugend berichtet wurde, möchten wir in Teil 3 die Saison unseres männlichen HBL-Nachwuchs (A- bis C-Jugend) zusammenfassen. Erfreulicherweise sind in allen drei Altersstufen die jeweils ersten Mannschaften auf Landesebene unterwegs gewesen und haben die HBL-Farben hier erfolgreich verteten.

mA1: Staffelsieger in der Quali und Vierter in der Württemberg-Liga

Wie für jeden Handballspieler stellt die Zeit in der A-Jugend den finalen Übergang vom Jugend- zum Männerhandball dar. Für die 13 Spieler unserer A1 sollte dieser möglichst ambitioniert angegangen werden, sodass die Mannschaft über die ganze Saison auf Landesebene spielte und die Jungs zusätzlich viele Erfahrungen bei den aktiven Männermannschaften machen konnten. In einer famosen Qualirunde erspielte sich das Team um Coach Alexander Radtke-Großhans einen ganz starken 1. Platz der Verbandsklasse Staffel 4! Mit gerade mal einer Niederlage und sechs Siegen – darunter erstaunlich deutliche Ergebnisse gegen die Mitkonkurrenten um den Staffelsieg: HSG Baar & TV Spaichingen – stellte die Qualirunde klar das Highlight für unsere A1 dar.

In der Rückrunde ging es dann in Folge dessen in der Württemberg-Liga Staffel 2 weiter. Hier verhinderten dann leider zu extreme Leistungsschwankungen ein weiteres Top-Ergebnis, sodass man sich am Ende mit dem vierten und damit letzten Platz begnügen musste. Coach Alex ist dennoch stolz auf das, was die Mannschaft erreicht hat: „Insgesamt ist es schade, dass am Ende in der Rückrunde „ nur“ der 4. und somit letzte Platz in der Württembergliga rausgesprungen ist. Ich denke, der 3. oder sogar der 2. Platz wären durchaus möglich gewesen und hätte allen ein noch besseres Gefühl und mehr Selbstvertrauen gegeben. Stolz bin ich dennoch auf die Jungs, die sich schon super bei den aktiven Mannschaften integrieren konnten und diese damit unterstützen.“

mA2: Wenig Punkte, dafür aber viele wichtige Erfahrungen gesammelt

Auch für einige Jungs der A2 stellte die vergangene Saison den Abschluss der Jugendzeit dar und auch hier wurden viele wichtige Erfahrungen im Aktivenbereich – insbesondere als Unterstützung der M3 – gesammelt. Und so startete das Trainerteam Uli Harsch und Wolfgang Trinks mit der A2 in der Bezirksstaffel 2 die Qualirunde musste hier aber mit einer dünnen Personaldecke von 10 Spielern (im späteren Verlauf nur noch 9) zu Recht kommen. In der Qaulirunde war dann für die HBLer gegen teils starke Gegner erwartungsgemäß wenig zu holen, sodass hier „nur“ Rang 4 erreichbar war, wobei immerhin gegen den TV Mundelsheim ein Sieg eingefahren wurde.

In der Hauptrunde (Bezirksklasse) schafften es die Jungs dann leider nie, ihr volles Potential auszuschöpfen, sodass zumindest zwei mögliche Siege liegengelassen wurden und die Spiele knapp verloren wurden. Ein Grund hierfür war sicherlich auch die ausbaufähige Trainingsbeteiligung und auch im Spielbetrieb waren die Trainer immer gezwungen, auf Aushilfen aus der mB1 und mB2 zurückzugreifen, wofür sich die A2 an dieser Stelle nochmals ausdrücklich bedanken möchte!! Die Meinung des Trainerteams zur Runde: „Trotz all dieser Punkte war in der Mannschaft immer gute Stimmung und jeder hat versucht, seine anderen Mitspieler zu unterstützen und zu motivieren. Im letzten Spiel gestern wurden wir Trainer noch mit einem perfekten Spielzug belohnt, der im Spiel besser funktioniert hat als im Training. Danke Jungs für die schöne Zeit.“

mB: B1 auf BWOL-Ebene, B2 in der Bezirksklasse

Unsere B1 ging in der vergangenen Saison sogar auf BWOL-Ebene auf Punkte- & Torejagd. In der Qualirunde spielten die Ludwigburger Jungs in der Baden-Württemberg Oberliga Gruppe 2 und konnten hier einen starken vierten Platz (von 6 Teams) erkämpfen. Damit qualifizierte sich das Team der Trainer Uwe Würth, Mark Hensel & Jonas Krautt für die Teilnahme in der BWOL-Pokalrunde 1. Auch hier erzielten die Jungs einen starken Mittelfeldplatz, wobei hier leider einige sehr knappe Ergebnisse einen noch besseren Platz verhinderten. So wurde es letztendlich der sechste Tabellenplatz bei 5:11 Punkten in einer Gruppen mit zahlreichen namhaften Vereinen.

Die B2 hatte es im Gegensatz weniger weit zu fahren, was die Auswärtsspiele betrifft, da hier der Spielbetrieb auf Bezirksebene bestritten wurde. Auch das Team der Trainer Paul Koch & Kevin Hörer erzielte sowohl in der Hinrunde (Bezirksstaffel 3) als auch in der Rückrunde (Bezirksklasse) stabile Mittelfeldplätze, man es schaffte, in beiden Runden ausgeglichene Punktekonten zu erspielen.

mC1: Nah dran an der Spitze Württembergs

Unsere C1 mit ihren 13 Jungs war vergangene Saison das jüngste Team, das die HBL-Farben auf HVW-Ebene vertreten durfte und hatte es hier mit den großen Namen im Jugendhandball zu tun. So ging es in der Qualirunde unter anderem gegen Mannschaften wie Team Stuttgart oder den späteren württembergischen Meister JANO Filder. Umso erstaunlicher war es, mit welcher Selbstverständlichkeit die HBL-Jungs auf diesem Niveau mithalten konnten und abgesehen vom JANO-Spiel (in dem man JANO zumindest vor einige Schwierigkeiten stellen konnte) jedes Spiel gewinnen konnten – sogar mit teilweise deutlichen Ergbnissen, wie ein 17:41. Endplatzierung in der Verbandsklasse Staffel 2: Ein ganz starker 2. Platz!

Damit qualifizierte sich der HBL-Nachwuchs für die Württemberg-Oberliga Staffel 2. Hier musste sich das Team von Alexander Radtke-Großhans & Falk Bayer leider wegen einem Minuspunkt dem TV Bittenfeld geschlagen geben, wobei der zweite Platz auch hier eine tolle Leistung darstellt. Das Highlight der Saison war sicherlich, dass der Staffelsieger nach der Hinspiel-Niederlage im Rückspiel auswärts mit einem 27:32 geschlagen werden konnte, was eine klare Weiterentwicklung und Leistungssteigerung der Mannschaft zeigt. Besonders das hohe Trainingsniveau durch die ausgeglichene Leistungsdichte war hier ein Hauptgrund für diese Erfolge. Trainer Alex zur Saison: „Insgesamt bin ich stolz auf meine Mannschaft, die Corona getrotzt hat, sodass jeder Spieler die gesamte Saison über eine Trainingsbeteiligung von mehr als 80% hatte. Ohne den Ausrutscher in Geislingen hätte man als Staffelsieger sogar um die württembergische Meisterschaft spielen können, was für die Jungs sicherlich ein weiteres Highlight gewesen wäre.“

mC2: Bezirksintern auf Torejagd

Unsere Jungs der C2 gingen in der vergangenen Saison in der Bezirksstaffel 2 und anschießend in der Kreisliga A an den Start. Wie auch die A2 hatte die C2 insbesondere in der Hauptrunde des Öfteren mit einem Spielermangel zu kämpfen und so musste das Trainerteam Moritz Hagel, Yannick Baumann & Janina Lang regelmäßig auf Unterstützung durch einige D-Jugendliche zurückgreifen. Dennoch schlugen sich die Jungs achtsam und konnten in der Hauptrunde einen guten vierten Rang erspielen.

Damit sind wir nun mit allen sechs Mannschaften und demnach auch mit dem dritten Teil unseres Saisonrückblicks durch. Im nächsten und zugleich letzten Teil geht es dann noch um die HBL-Mannschaften im Kinderhandball.

Zu Teil 1 "Gesamtjugend" der Reihe geht es hier.
Zu Teil 2 "Weibliche Jugend" der Reihe geht es hier.

Hier außerdem noch einige tolle Bilder der Jungs in Action:mA1_1.jpgmA1_2.jpgmA1_3.jpgmA1_4.jpgmA2_1.jpgmB1_1.jpgmB1_2.jpgmB1_3.jpgmB1_4.jpgmB1_5.jpgmB2_1.jpgmB2_3.jpgmB2_4.jpgmB2_5.jpgmB2_6.jpgmC1_1.jpgmC1_2.jpgmC1_4.jpgmC1_5.jpgmC1_6.jpgmC2_1.jpg

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Jannik Lees

Nachdem im ersten Teil unserer Reihe „Saisonrückblick Jugend“ über die gesamte Jugend der HBL berichtet wurde, rücken wir im zweiten Teil - frei nach dem Motto „Ladies first“ -  unsere Mädels der C-, B- & A-Jugend ins Rampenlicht. Besonders erfreulich: Mit der wB- & wA-Jugend dürfen wir zum ersten Mal auch bei den Mädels vom Spielbetrieb auf Landesebene berichten. Wie bei allen Jugendmannschaften verlief die vergangene Saison zweigeteilt mit einer Art Qualirunde bis Weihnachten und einer Endrunde bis Ostern.

wA: Mit Höhen und Tiefen auf den dritten Platz der Landesliga

Auf unsere Mädels der wA-Jugend wartete zu Beginn der Saison 2021/22 mit der Verbandsklasse Staffel 2 eine äußerst anspruchsvolle Aufgabe, auf die man sich allerdings freuen konnte. Schließlich gab es in der weiblichen A-Jugend eine Kooperation mit der des TSV Asperg, um eine schlagfertige Truppe aufzustellen. Leider wurde das Team um die Trainer Nick & Susi Luithardt, sowie Stefan „Hasi“ Haselberger schon in der Vorbereitungszeit von zahlreichen Verletzungen und Ausfällen heimgesucht, sodass die Runde mit einem dezimierten Kader losging und Aushilfe durch die wB-Jugend an der Tagesordnung stand. Verständlicherweise konnten man so trotz großem Kampfgeist keine Punkte in einer schweren Gruppe einfahren.

Im zweiten Teil der Saison gingen unsere Mädels dann in der Landesliga Staffel 1 an den Start. Hier zeigte sich dann ebenfalls, wie brutal Sport manchmal sein kann. Denn unsere wA-Jugend musste sich hier tatsächlich dreimal in Folge wegen einem Tor Unterschied den gegnerischen Mannschaften geschlagen geben und konnte sich so nur denkbar knapp nicht für die eigenen Leistungen belohnen. Doch beim letzten Spiel der Saison war es dann endlich so weit: In Oßweil erzielten unseren Mädels nach einer schwächeren Anfangsphase einen überzeugenden 32:29-Erfolg gegen die HABO Bottwar und damit den dritten Tabellenplatz!

Das wA-Trainerteam zur abgelaufenen Saison: „Es war eine coole Zeit mit vielen Höhen und Tiefen. Egal ob mit 4 oder 10 Spielerinnen, wir hatten immer Spaß und haben das Beste aus jedem Training rausgeholt. Schön anzusehen war, dass wir uns am letzten Spieltag mit einem Sieg belohnten, der leider viel zu selten an uns ging. Trotz allem sind wir sehr stolz auf unsere Mädels!

Einen ausführlicheren Abschlussbericht der wA-Jugend gibt es übrigens hier.

wB: Premiere auf Verbandsebene größtenteils gelungen

Neben der wA-Jugend stand auch für die Mädels unserer weiblichen B-Jugend zum ersten Mal der Spielbetrieb auf Verbandsebene auf dem Plan. Damit konnten die 17 HBL-Spielerinnen die tolle Erfahrung machen, nicht immer gegen die gleichen Mannschaften im Kreis spielen zu müssen, auch wenn das selbstverständlich des Öfteren mit längeren Fahrten zu den Auswärtsspielen verbunden war. In der Qualifikationsrunde wurde hier dank einem 23:9-Erfolg gegen den TSV Bönnigheim Platz 5 von 6 in der Verbandsklasse Staffel 1 erreicht, was für den Start in der Landesliga Staffel 1 berechtigte.

Hier legte die Mannschaft der Trainer Andi Eberspächer und Robin Peetz dann nach einer knappen Auftaktniederlage gegen den späteren Staffelsieger TV Altenstadt so richtig los. Drei Siege am Stück ließen die HBLer in der Gruppe von sieben ambitionierten Mannschaften weit nach oben klettern ehe die letzen beiden Saisonspiele dieser Erfolgsserie ein Ende setzten. Denn leider gab es hier mit einem Unentschieden und einer Ein-Tore-Niederlage zwei denkbar knappe Ergebnisse mit nur einem Punkt für das Team aus Ludwigsburg. Dennoch kann man sich über einen starken dritten Tabellenplatz freuen, wie auch Trainer Andi Eberspächer meint:

Robin und ich waren zufrieden mit der Saison, die Mädels haben immer 100% im Training wie auch im Spiel gegeben. Leider konnten die Spielerinnen ihr vorhandenes Potenzial in den Spielen nicht immer regelmäßig abrufen, sonst wäre eine noch bessere Platzierung definitiv möglich gewesen.“

wC: Dritter in der Bezirksklasse

Auch die Mädels unserer weiblichen C-Jugend hatten große Vorfreude, endlich wieder eine richtige Handballsaison spielen zu dürfen. In der Qualirunde gingen sie in der Bezirksstaffel 1 mit einigen namhaften Vereinen an den Start und konnten sich hier einen vierten Tabellenplatz erspielen. Durch diesen ging es dann in der Hauptrunde in der Bezirksklasse Staffel 1 weiter. Mit einem ausgeglichenem Punktekonto von 6:6 Punkten schlossen die Mädels um das Trainerteam Simone Schwarzkopf, Elisabeth Graf und David Wünsch diese dann auf dem dritten Tabellenplatz ab.

Im nächsten Beitrag der Reihe blicken wir dann etwas genauer auf den männlichen Jugendbereich von C- bis A-Jugend. 

Zu Teil 1 der Reihe: "Gesamtjugend" geht es hier.

Jannik Lees

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