Für einen nachhaltigen Erfolg im Frauenhandball ist der Klassenerhalt in der Landesliga ein wichtiger Faktor und deshalb ein klares Ziel für die HB Ludwigsburg. Da sich alle Spielerinnen des Aufstiegsteams entschlossen haben, in der Landesliga spielen und auch den entsprechenden Trainingsaufwand und Einsatz treiben zu wollen, war den Verantwortlichen klar, voranging auf einen hochwertigen Ersatz von Trainerin Katja Rothgerber zu bauen. Mit Timo Peter hat die HBL den erhofften Coup gelandet. Wie schon bekanntgegeben wird er nicht nur viel Erfahrung als Trainer in Verbandsligen bei der Zweiten einbringen, sondern bildet als Co-Trainer der Ersten gleichzeitig das Bindeglied zwischen beiden Mannschaften.

Mit Lisa Iglesias, die studiumsbedingt für ein Jahr ins Ausland geht und mit Corinna Stöckle, die wieder in der Ersten angreifen wird, hat das Aufstiegsteam aber auch zwei leistungsstarke Abgänge zu verkraften. Für die halbrechte Rückraumposition konnte mit Shely Dogra (im Foto) eine ideale Spielerin für die Zweite gewonnen werden. Die in der vergangenen Saison noch für die TSF Ditzingen überwiegend auf Halbrechts spielende Rechtshänderin ist nicht nur auf dieser Position, sondern ganz universell im Rückraum einsetzbar.

Verstärkung wird es auch zwischen den Pfosten der Zweiten geben. Für Susanne Reichenbach, die seither nur berufsbedingt unter der Woche in Ludwigsburg war und deshalb in der Zweiten mit trainiert hat, werden wir ein Doppelspielrecht beantragen. Mit dem Doppelspielrecht wird sie dann an den Wochenenden an den sie nicht Zuhause beim SV Schutterzell spielt, unsere zweite Mannschaft mit Ihrer Erfahrung aus der Landesliga Nord im Südbadischen Handballverband unterstützen. Wie in der 1. Mannschaft bauen wir auch in der Zweiten auf drei Torhüterinnen, da sich in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt hat, dass verletzungs-, berufs- oder familienbedingt immer mit einer Abwesenheit zu rechnen ist. Wie wichtig ein verlässlicher Rückhalt, sprich gute Torhüterinnen sind, ist sicher unumstritten.

Verstärkung gibt es aber auch aus unseren eigenen Reihen. Zum einen wird Katrin Malisi, die aus dem Mutterschutz zurückkehrt, als Linkshänderin auf Rechtsaußen viel Erfahrung aus der Württembergliga einbringen. Zum anderen wird Victoria Schwarz auf Halblinks, eine Spielerin die schon während ihrem letzten Jahr in der Jugend viel Erfahrung bei der Zweiten gesammelt hat, dazu stoßen.

Ansonsten werden jetzt in der Saisonvorbereitung alle Spielerinnen die Chance haben ihr Potential und ihre Einsatzbereitschaft zeigen zu können. Konkurrenzfähig und leistungsstark ist der Kader von Timo Peter aber auf jeden Fall. Den Kasten hüten werden aus der Aufsiegsmannschaft weiterhin Nadine Werner und Julia Mehr. Auf dem Feld spielen wie in der letzten Saison Anna Bölke, Melanie Cicione, Sarah Elsner, Selina Gnann, Alena Gotsch, Teresa Gruber, Franzi Gruber, Nathalie Huber, Jennifer Hüber, Alina Kohl, Katrin und Simone Schwarzkopf, Sarah Schulz und Vanessa Zeltwanger. Abhängig vom Verlauf im Studium bzw. dem Mutterschutz werden eventuell auch Kim Helder bzw. Lena Wolf im Team der Zweiten sein. Verstärkung erfährt die Zweite auch durch Frank Wulf der als Co-Trainer zusätzlich für einen erfolgreichen Trainings- und Spielbetrieb sorgen wird.

Wir wünschen Timo Peter und dem gesamten Team eine erfolgreiche Saisonvorbereitung und dann in der Runde die entscheidenden Siege um sich von Beginn an in der Landesliga festigen zu können.

 

wB: Standup Paddling zum "Saisonabschluss"

 

(SH) Obwohl in der Sommerrunde kein Handball gespielt wurde, wollte die weibliche B-Jugend vor den Sommerferien einen "Saisonabschluss" machen. So traf man sich am Freitag den 24.07. zum Standup Paddling am Neckar. Nach einer kurzen Einweisung vom Guide der Zugvögel und dem obligatorischen anlegen der Schwimmwesten ging es dann endlich aufs Board.

Bei herrlichem Wetter waren die Mädels anfangs noch recht zögerlich und versuchten ja nicht ins Wasser zu fallen. Nachdem die ersten baden gegangen sind, mussten die anderen natürlich auch dran glauben. Spätestens jetzt war der Bann gebrochen und Spieler (und leider auch die Trainer) waren mehr im Wasser wie auf dem Brett. Nach einigen Spielchen, Wasserbasketball und Wettrennen vergingen die 2 Stunden wie im Fluge.

Anschliessend ließ man den Abend noch gemütlich im Uferstüble zusammen mit einigen Eltern ausklingen.

Eine rundum gelungene Veranstaltung mit großem Spaßfaktor.

Danke auch an Christian für die Essensspende.

mC: Zusammenfassung der Vorbereitung während der Corona-Pandemie

Nachdem Mitte März aufgrund der Corona Pandemie der Lockdown stattfand, hatten die Spieler der männlichen C1-Jugend ausreichend Zeit sich individuell durch Joggen und Fahrrad fahren fit zu halten. Auch wurden die Jungs fast täglich mit Challenges des Trainerteams gefordert. Diese wurden gefilmt und bei den Coaches eingereicht. Die Ergebnisse der Challenges wurden gesammelt und dokumentiert, um jeweils einen Tagesssieger zu ermitteln. Als man dann Anfang Mai ins Training auf den örtlichen Sportplätzen einsteigen durfte, alles natürlich unter strengen Hygienevorschriften, war die Gesamtsituation anfangs noch recht ungewohnt mit den ganzen Einschränkungen. Die Mannschaft durfte in 4er Klein-Gruppen, auf jeweils einem Fussballfeld Viertel , zusammen trainieren. Schwerpunkt dieser Trainingseinheiten war hier Passqualität, gekoppelt mit vielen Koordinativen Fähigkeiten. Kein T-shirt blieb hierbei trocken. Ab Mitte Juni durfte man dann endlich wieder in die Ludwigsburger Sporthallen, natürlich weiterhin unter strengen Auflagen, an die sich die Jungs aber sehr gut gehalten haben und auch weiterhin halten. Man sah an der Begeisterung, dem Engagement der C-Jugendlichen wie sie die geliebte Hallenluft in den letzten Wochen vermisst haben mussten. Endlich wieder aufs Tor zu werfen. Aber anfangs war alles noch recht ungewohnt, da weiterhin noch kein Kontakttraining stattfinden durfte. Doch am 1 Juli kam dann die langersehnte aber doch recht überraschend schnelle Freigabe das endlich wieder Kontaktsport stattfinden darf. Alleine im Juli trainierten die HBL´ler 14 mal in den Ludwigsburger Sportstätten. Und das ist auch nötig, denn die Mannschaft um das Trainer Team Alex Radtke-Großhans und Malte Bartels hat sich über das vom HVW angewandte Ranking für den Spielbetrieb auf Verbandsebene qualifiziert. Nun heißt es weiter trainieren, das Trainingspensum halten oder sogar erhöhen.

 

Ein Bericht geschrieben von Florian Költz und Erik Speidel

 

Vorbereitungsphase 1 bald abgeschlossen

 

(PK) Da die letzte Saison 2019/20 durch die Corona-Pandemie beendet werden musste, stand lange nicht fest ob und wie es weitergeht. Doch nichts tun war für die neuformierte männliche A-Jugend keine Option!! Da viele Spieler aus der B-Jugend in die A-Jugend hochgekommen sind musste sich der nun mit 18 Spielern starkbesetzte Kader irgendwie fit halten und zusammenwachsen. Dies war gut möglich, da die Jungs durch die sogenannten „Corona-Ferien“ nicht in die Schule durften. So ging es bereits Mitte März, eine Woche nach dem Lock-Down, damit los, dass sich die Spieler durch individuelles Home – Training (Joggen, Fahrradfahren) eine gewisse Grundfitness antrainierten. Ab April kamen dann noch Mannschaftsinterne Challenges hinzu, die uns unser Coach Alex Radtke-Großhans vorgab. Neben etlichen Hampelmännern, Liegestützen oder anderen Kraftausdauerübungen waren jedoch auch spielerisch koordinativ anspruchsvolle Fähigkeiten gefordert die zur besseren Ballkontrolle führen sollten. So waren also Joggen und Übungen der Trainingsalltag von den Jungs. Alles wurde dokumentiert und festgehalten. Und am Ende des Tages gab es immer wieder Rückmeldung wer wieviel Wiederholungen in vorgegebener Zeit, oder wer welche Strecken zurückgelegt hatte. Als dann im Mai, natürlich unter strengen Auflagen, in das Kleingruppentraining eingestiegen werden konnte, traf sich das Team zwei bis dreimal pro Woche auf dem Pflugfelder Kunstrasenplatz oder im Eglosheimer Stadion um zusammen am Fitnesszustand des Teams zu arbeiten. Ausdauer, Kraft und Passqualität waren Schwerpunkte in dieser Zeit. So überbrückte man auch die letzten drei bis vier Wochen bevor man wieder in die Halle durfte. Hier konnte man vorerst noch, nur unter Einhaltung des Mindestabstandes, Übungen durchführen. Aber es tat gut mal wieder Hallenluft zu schnuppern und die quietschenden Hallenschuhe zu hören. Dauerhaft wurde trainiert um sich kontinuierlich zu verbessern. Seit Juli ist nun wieder fast normales trainieren möglich. In dieser Vorbereitungsphase sollen die nächsten Schwerpunkte, nämlich die Abwehrarbeit im 6:0 Verbund, im Fokus liegen. Für die kommenden Wochen stehen noch die Schwerpunkte, Kooperation in Kleingruppen, Auftakthandlungen und weiterhin die allgemeine Fitness auf dem Trainingsplan. Momentan haben die Spieler dreimal pro Wochen Mannschaftstraining, sei es in der Halle oder auf im Eglosheimer Stadion. Zusätzlich trainieren einige individuell im Fitnesspark Ludwigsburg an ihrem Muskelaufbau.  Auch weiterhin steht die Athletik hoch im Kurs der Trainer sodass das Team vor jedem Training 30 Minuten Joggen geht. Am vergangenen Sonntag den 19.07. stand ein Trainingstag mit zwei Praxis/- und einer Theorieeinheit an. Los ging es um 13.30Uhr. Für die Verpflegung sorgten hier Petra Hof und Petra Buck-Koch. Hierfür noch einmal ein herzliches Dankeschön der ganzen Mannschaft.

Seit gestern steht nun fest, das die männliche A-Jugend in der kommenden Saison 2020/21 auf Verbandsebene angreifen darf. Auch und gerade deshalb wird das Trainingspensum nicht weniger werden, im Gegenteil, eher noch etwas mehr.

So steht unter anderem am letzten Sommerferien Wochenenden vom 11.09.2020 bis zum 13.09.2020 ein Trainingslager im Sportzentrum Neubulach mit 6 schweißtreibenden Trainingseinheiten auf dem Programm.

 

Nachdem Ralph König als Trainer für die erste Frauenmannschaft bei der HBL zugesagt hatte, musste als erstes der neuen Kader für die Württembergliga geplant werden. Aus der zu dem Zeitpunkt als sportlicher Absteiger festgestandenen BWOL Mannschaft haben sich glücklicherweise acht Frauen bereit erklärt, auch im Falle des Abstiegs bei der HBL zu bleiben. Mit Nina Dierolf, Lisa Herre, Jana Leipold, Susi Seifert, Laura Single, Yvonne Stadler und Simone Weber als Feldspielerinnen sowie Carina Lüders im Tor stand aber gerade mal die Hälfte des Kaders fest. Jennifer Albin, Ann-Kathrin Kapfenstein, Franziska Kaupp, Elena Kübler, Lisa Maahsen, Melanie Schall, und Claudia Seeger haben berufs-, aufwands- oder abstiegsbedingt die HBL verlassen. Celine Bossu wird zukünftig beim Handballnachbar und Drittligisten aus Möglingen zwischen den Pfosten stehen.

Keine leichte Aufgabe für die Verantwortlichen gemeinsam mit Ralph König einen konkurrenzfähigen Kader aufzubauen, zumal ab Mitte März auf Grund der Corona Pandemie weder Probetrainings noch gemeinsame Treffen möglich waren. Mit Beendigung der Saison und mit dem Beschluss die Spielklassenreform durchzuziehen, standen das Team, der Trainer und die Verantwortlichen zusätzlich vor der Entscheidung doch in der BWOL zu spielen, oder wie ursprünglich geplant, in der Württembergliga neu zu starten. Gemeinsam haben sich alle Beteiligten für die Württembergliga entschieden. Trotz dieser Entscheidung war es wichtig die Mannschaft gezielt auf den verschiedenen Positionen zu ergänzen, sonst wäre das vereinbarte Ziel, das Team für die Württembergliga neu aufzubauen und gleich vorne Mitzuspielen, nicht realisierbar.

Mit den Neuzugängen Jennifer Rapp und Vannessa König (auf dem Foto links und rechts) konnten die Rückraumpositionen Mitte bzw. Halblinks hervorragend verstärkt werden. Mit Lisa Tometschek sowie Anna Behringer (auf dem Foto Mitte links und Mitte rechts) stehen zukünftig zwei weitere junge talentierte Torhüterinnen zwischen den Pfosten. Erfreulicherweise konnte das Team aber auch vereinsintern verstärkt werden. Zum einen kehren mit Erna Kozar-Topalovic am Kreis und Corinna Stöckle im Rückraum zwei erfahrene Spielerinnen aus dem Mutterschutz, bzw. aus unserer Zweiten zur Ersten zurück. Mit Cindy Kern können wir auf eine talentierte Spielerin aus unserer eigenen Jugend bauen.

Damit sind fast alle Positionen ideal besetzt und die Planung bzw. Gestaltung des Kaders nahezu abgeschlossen. Lediglich im Rückraum Halbrechts wollen wir die Erste wenn möglich noch verstärken. Allerdings nicht um jeden Preis und nicht mit einer weiteren Allrounderin, sondern viel lieber mit einer Spielerin, die zur Position und vor allem zum Team passt.

Wir wünschen dem Team und den Trainern viel Spaß und natürlich Erfolg in der kommenden Runde, die, Stand heute, Anfang Oktober starten wird.

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