Jürgen Enders

† 11.01.2021 

 

Abschied von Jürgen Enders

Die HB Ludwigsburg hat einen wertvollen und treuen Sportkameraden verloren. Nach langer Krankheit ist er im Alter von 75 Jahren von uns gegangen. Unser tief empfundenes Mitgefühl gilt in diesen Stunden seiner Ehefrau Ursula, seinen Kindern Frank und Karin sowie seinen Enkeln.

Eine große Leidenschaft von Jürgen Enders war zweifelsohne das Schiedsrichterwersen. 50 Jahre war er mit Herzblut bei einer Vielzahl von Spielen als Unparteiischer im Einsatz, sei es auf Bezirks- oder Verbandsebene. Parallel dazu war Jürgen Enders auch als Funktionär tätig. Er begleitete das Amt des Schiedsrichterwartes beim SKV Eglosheim und dann später auch bei der HB Ludwigsburg. Auch beim Handballbezirk Enz-Murr brachte er sich tatkräftig ein und war dort zuletzt als Vorsitzender der Spielleitenden Stelle Recht tätig.

Nun bleibt uns nur noch ein letzter Dank für all das, was er in dieser Zeit für den Handballsport geleistet hat. Die HB Ludwigsburg muß sich von einem treuen Mitglied und Freund verabschieden.

 

Liebe Handballfreunde, liebe Mitglieder,

ein Jahr in dem die Welt Kopf stand - ein Jahr voller Herausforderungen neigt sich langsam dem Ende zu. Der Sport, der für viele ein Ausgleich zu Arbeit und Schule ist, konnte von heute auf morgen nicht mehr ausgeführt werden. Die Hoffnung, dass man sich bald wieder in der Halle sehen kann, wurde immer wieder zerschlagen – die Plätze blieben leer. Vieles musste neu organisiert werden, vieles konnte nicht wie gewohnt stattfinden. Damit gingen viele, für uns als Verein, wichtige Einnahmen aus inzwischen traditionellen Veranstaltungen verloren - darunter das Handballturnier und das Dorffest in Pflugfelden, das Kelterplatzfest in Eglosheim oder der internationale Lotto-Cup der Frauen in Oßweil. Ein großes finanzielles Loch ist zurückgeblieben.

Nachdem es nun ein offiziell ausgesprochenes „Böllerverbot“ gibt, bitten wir unter dem Motto

Spenden“ statt „Böllern

um finanzielle Unterstützung und um eure Spende.

Der Betrag spielt keine Rolle, jeder Cent, jeder Euro hilft und geht zu 100% über den Förderverein Handball Ludwigsburg in unsere Jugendarbeit. Warum also lange zögern - „böllert“ in die Kasse des Förderverein der HB Ludwigsburg, dann seid ihr der „Knaller“. Die Jugend wird es euch danken.

Jetzt wünschen wir euch allen frohe Weihnachten, kommt gut ins neue Jahr, bleibt gesund, munter – und auf Abstand.

Auf hoffentlich bald in den Hallen!

Alles Liebe Eure HB Ludwigsburg


Auf Wunsch können wir auch gerne eine Spendenbescheinigung ausstellen!

Spenden bitte auf folgendes Konto:

Förderverein Handball Ludwigsburg e. V.
IBAN:    DE27 6045 0050 0030 0699 49
BIC:      SOLADES1LBG   

Kurz vor Saisonbeginn lud die Firma Noz Sponsoren und Vorstände sowie die 1. Frauenmannschaft und 1. Herrenmannschaft zu einem gemeinsamen Abend ein. Bei gutem Essen, ausreichend zu Trinken und einer entspannten Atmosphäre (soweit die Corona-Vorgaben dies zuließen) fand man Gelegenheit sich besser kennenzulernen, Einblicke in die Vereinsarbeit zu bekommen und Netzwerke auszubauen. Nach einer kurzen Begrüßung von Markus Noz, begrüßte Claudia Köhle ihre Gesprächspartner auf dem Podium:

Andre Zwirner, Vorsitzender der HB Ludwigsburg,
Oliver Donner vom Team Sponsoren,
Ralph König, Trainer der 1. Frauenmannschaft,
Michael Walter, Trainer der 1. Herrenmannschaft
Susanne Seifert, Mannschaftsvertreterin 1. Frauenmannschaft
Jonas Krautt, Mannschaftsvertreter der 1. Herrenmannschaft

Hier ein Auszug der Gesprächsrunde:

Köhle: Andre, 26 Jahre Erfahrung in der Vereinsführung, da darf ich dich als „alten Hasen“ bezeichnen, der sicherlich bereits viel erlebt hat. Was waren und sind für dich die größten Herausforderungen in der Vereinsarbeit?

Zwirner: Natürlich sind, ganz aktuell, die Corona Verordnungen eine große Herausforderung. Hygienekonzepte für den Trainings- und Spielbetrieb zu erstellen, Trainingsmöglichkeiten für alle Mannschaften zu schaffen und einen Spielbetrieb für alle unter Corona-Vorgaben zu ermöglichen sind große Herausforderungen, die wir nur mit der Hilfe vieler Unterstützer meistern können. Generell sind die Hallenzeiten und die Trainerversorgung für unsere 7 aktiven und 18 Jugendmannschaften jedes Jahr eine neue Herausforderung.

Köhle: Um die Arbeit auf mehrere Schultern zu verteilen habt ihr den Vereinsvorstand klar strukturiert. Wer hat welche Aufgabe?

Zwirner: Rainer Käss ist bei uns im Vorstand für den Frauenbereich zuständig, Dirk Reyle übernimmt diese Aufgabe für den Herrenbereich und ich selbst kümmere mich um die Jugend. Dankenswerterweise werden wir unterstützt, Oliver Luithardt, der sich z.B. vermehrt um die Sponsorengewinnung gekümmert hat, muss hier erwähnt werden, aber auch viele andere.

Köhle: Die Sponsorengewinnung und Sponsorenbetreuung gewinnt bei der HBL immer mehr an Bedeutung. Oliver Donner und Max Schäfer bilden im Moment das Team „Sponsoren“. Olli, welche Rolle haben Sponsoren für dich in der Vereinsarbeit?

Donner
: Natürlich sind Sponsoren Geldgeber, ohne die finanzielle Unterstützung der Freunde und Gönner der HBL wäre ein sportlicher Erfolg weitaus schwerer zu erreichen. Sponsoren sind aber auch Teil des Teams. Auch wir unterstützen unsere Sponsoren bei Firmenevents, feiern unsere Siege in der Lokalität von Sponsoren oder bringen unser Auto in die Werkstatt des Sponsors. Außerdem ist es unser Ziel, dass unsere Sponsoren Gelegenheit bekommen Netzwerke zu schaffen und sich dann auch gegenseitig unterstützen.

Walter: Außerdem freuen wir uns, wenn unsere Sponsoren uns auch in der Halle unterstützen und man nach dem Spiel ins Gespräch kommt.

Köhle
: Was hier alle brennend interessiert ist natürlich die Frage nach dem Saisonziel. Micha, Ralph, welches Ziel habt ihr euch gesteckt?

Walter: Natürlich ist das gesetzte Ziel der Aufstieg in die Landesliga. Das Potenzial der Mannschaft steht diesem Ziel nicht im Weg, allerdings spürt die Mannschaft auch den Druck, der auf ihr lastet, meine Aufgabe ist es einen Weg für mein Team zu finden damit umzugehen.

König: Der Klassenerhalt ist das Ziel. Es wäre schön, wenn wir 2 oder 3 Spieltage vor Saisonende den Klassenerhalt sichergestellt hätten und nicht am Ende noch zittern müssten. Über einen Platz im Mittelfeld würde ich mich sehr freuen.

Köhle: Um diese Ziele zu erreichen trainiert ihr bereits fleißig und seid nun am Ende der Vorbereitungszeit angekommen. Wo seht ihr als Trainer noch Verbesserungspotenzial in euren Mannschaften?

König: Wir haben gut trainiert und viel an unserer Passgenauigkeit gearbeitet. Am letzten Pass, welcher letztendlich zum Torerfolg führen soll, müssen wir noch arbeiten. Da in der Vorbereitungszeit verstärkt am Angriffsverhalten gearbeitet wurde, sollten wir auch noch an unserer Abwehrformation feilen.

Walter: Mit der 3:2:1 Abwehr habe ich ein neues Abwehrsystem eingeführt, welches bereits sehr gut funktioniert, aber woran immer gearbeitet werden kann.

Köhle: Susi und Jonas, gerne möchte ich nun auch wissen, wo die Stärken eurer Mannschaften auf dem Feld liegen?

Seifert: Unsere Stärke ist definitiv die Geschlossenheit der Mannschaft. Es gibt keine Spielerin, die ganz besonders herausragt und in jedem Spiel 15 Tore wirft, deshalb ist jede Spielerin wichtig für uns und deshalb ist der Teamgeist und das füreinander Einstehen besonders ausgeprägt.

Krautt: Auch wenn der Trainer noch Verbesserungspotential in unserer Abwehrformation sieht, sehe ich diese auch als unsere Stärke. Wir können uns aufeinander verlassen und wissen, dass eine erfolgreiche Saison nur möglich ist, wenn jeder sein Bestes gibt.

Im Anschluss an die Interviews ließ man den Abend Corona-konform und gemütlich ausklingen.

Ein herzliches Dankeschön geht dafür an Petra und Reinhold Noz sowie an Melanie und Markus Noz, die den Abend ermöglicht haben und Christian Köhle, der dieses tolle Event Organisiert hat.

Am vergangenen Wochenende fand das Trainingslager der Frauen 1 statt. Dies ist zu dieser Zeit sehr ungewöhnlich, da in normalen „Nicht-Corona-Zeiten“ an diesem Datum schon Punktspiele stattfinden würden und die Vorbereitung längst abgeschlossen sein sollte.

Doch das Spielen kam trotzdem nicht zu kurz. So trafen die HBL Damen am Donnerstag auf die erste Damenmannschaft der HC Oppenweiler/Backnang. Da es das erste Spiel für die Mannschaft um Trainer Ralph König und Co-Trainer Timo Peter seit dem Saisonabbruch war, stand nicht der Sieg im Vordergrund. Die Vorgabe war, wieder Spaß am Spiel zu finden und den Torhütern zu helfen. Der Rückzug von Angriff in die Abwehr sollte schnellstmöglich erfolgen.

Die Partie startete ausgeglichen, doch die Nervosität war der Mannschaft deutlich anzumerken. Eher unbemerkt schaffte die HCOB es, sich abzusetzen. Zum Spielstand von 10:17 ging es in die Halbzeit. In der zweiten Hälfte gaben die Damen 1 noch einmal Gas und so verkürzte sich der doch deutliche Vorsprung der Gäste, allerdings wurde dieser nie enger wie ein 3 Tore-Abstand. Am Ende zeigte die Wandtafel eine Niederlage von 26:29 für die HBL Damen an. Doch das Trainergespann war zufrieden mit der gezeigten Leistung seiner Mannschaft. Über den Großteil der Spielzeit wurden die Vorgaben umgesetzt und auch die neuen Spielerinnen konnten sich sehr gut in das Spielsystem einfügen.

Das Trainingslager trug in den folgenden Tagen zum Teambuilding bei. Das Zusammenspiel wurde optimiert und technische Fehler reduziert. Der Abwehrverband musste gestärkt werden. Die neu einstudierten Absprachen sollten zum Abschluss des Wochenendes in einem weiteren Spiel gegen die Damen 1 der HSG Strohgäu getestet werden. Außerdem sollte jeder noch einmal all seine Kräfte mobilisieren. Nach den vielen anstrengenden Trainingseinheiten war das eine reine Willensanstrengung. Gespielt wurde 3x 20 Minuten. Direkt zu Beginn der Partie zeigte Strohgäu, dass sie verdient eine Liga höher spielen und gingen direkt in Führung. Daran konnte auch eine konsequente Abwehrleistung nichts ändern. Bei einem Spielstand von 4:10 ging es in die erste Pause. Das zweite Drittel war, anders kann man es nicht bezeichnen, schlicht eine Katastrophe. Die Gäste nutzten jeden Fehler, den die HBL Damen im Angriff produzierten und bestraften diesen durch konsequent ausgeführte Gegenstoßtore.

Die Ludwigsburgerinnen waren am Ende ihrer Kräfte. So stand es am Ende 9:28. Das gefiel dem Trainergespann natürlich nicht und es appelierte noch einmal an die Mannschaft. Es seien nur noch 20 Minuten zu spielen. Die Mannschaft soll noch einmal alles geben und nicht die Bälle durch zu schnell abgeschlossene Angriffe verlieren, zudem muss die Abwehr wieder besser stehen. Gesagt, Getan. Zwar sieht das Endergebnis erschreckend aus, ein 16:41 kann nicht schön geredet werden. Doch steigerten sich die HBL Damen noch einmal und es konnten einige schöne Tore erzielt werden. Auch in der Abwehr fand man wieder zu dem nötigen Biss.

Abschließend kann gesagt werden, dass noch ein hartes Stück Arbeit bis zum tatsächlichen Saisonstart vor der Mannschaft um Ralph König und Timo Peter liegt und sie nicht nachlassen und hart arbeiten wird, um erfolgreich in die Saison starten zu können.

Am vergangenen Wochenende trat die männliche C1-Jugend zusammen mit der männlichen A-Jugend die Reise nach Neubulach zum dortigen Trainingslager an. Das Team der C1 startete um 14Uhr mit zwei Kleinbussen am Parkplatz der Sporthalle Pflugfelden. Die mA-Jugend reiste zwei Stunden später, um 16Uhr, ebenfalls in zwei Kleinbussen nach. Angekommen im Schwarzwald Sportzentrum wurden die Zimmer bezogen und die Trainingsmaterialen in die Halle gebracht. Um 16Uhr war dann Trainingsbeginn für die C-Jugendlichen. Im Anschluss hatten sie sich die Pizza im angrenzenden Restaurants Pizzeria il Cavallino redlich verdient. Während die C-Jugend zu Abend aß, schwitzte die A-Jugend fleißig in der Sporthalle, bevor sie dann ebenfalls mit einer leckeren Pizza belohnt wurden. Da um 20Uhr eines der Halbfinale des BGV Handball Cups 2020 in der heimischen Ludwigsburger MHP Arena stattfand, war der Livestream auf großer Leinwand natürlich Pflichtprogramm. Alles mit ausreichend Abstand und unter Berücksichtigung der Hygieneregeln.

Am Samstagmorgen begann der Tag mit einem ausgiebigen Frühstück. Um 9Uhr ging es dann auch schon mit der nächsten Trainingseinheit der C-Jugend los. Während die Jungs in der Halle das Thema „Tempogegenstoß“ behandelte mussten die Älteren, ihren Kreislauf bei einem 30minütigem Dauerlauf in Schwung bringen. Für sie ging es dann um 11Uhr in die Halle. Mittagessen gab es im Schichtbetrieb, wie übrigens alle Essen an diesem Wochenende. Auch hier tischte die Pizzeria il Cavallino sehr gute Rigatoni al Forno auf. 13Uhr begann die C-Jugend wieder das Training in der Halle, bevor diese dann den nahegelegenen Minigolfplatz besuchte, um sich „Aktiv“ zu erholen. Von 15Uhr bis 16Uhr war die A-Jugend in der Halle aktiv. Auch sie durften im Anschluss den Minigolfplatz besuchen, um ein bisschen Abwechslung zu erfahren. Frisch erholt vom kleinen Ausflug erwartete die Jüngeren ein Zirkeltraining das den Abschluss des Tages darstellen sollte, natürlich rein Sportlich gesehen. Dasselbe erwartete die A-Jugend nach ihrem Kurztrip zum Minigolfplatz. Am Abend wurden im Hof des Sportzentrums Biertischgarnituren aufgebaut und gegrillt. Die Abendgestaltung war den Mannschaften selbst überlassen, sei es beim Tabu Spielen oder beim Chips „shoppen“ im nahegelegenen Edeka.

Auch am Sonntag begann der morgen bei Frühstücksbuffet, Kaffee oder Kaba. Beide Mannschaften hatten jeweils noch eine Trainingseinheit in der Sporthalle, bevor man dann die vorher zugeteilten Bereiche der Halle reinigte, die Zimmer räumte und die Busse beladen hatte. Um ca. 13Uhr traten beide Teams in den Bussen, die Ihnen zugewiesen wurden, die Heimreise nach Ludwigsburg an. Alles in allem war es ein sehr anstrengendes aber auch spaßiges Wochenende für beide Mannschaften, trotz den Hygieneregeln, an die man sich fleißig hielt.

Ein Dank sagen möchten wir nochmals Oliver Luithardt, Maximilian Schirm und Alexander Radtke-Großhans die das Trainingslager geleitet haben. Ebenfalls an das Schwarzwald Sportzentrum für den super Service. Auch den Gönnern wie Goldener Pflug, Moritz Schildknecht, TV Pflugfelden und SKV Eglosheim für die Bereitstellung der Busse, der Metzgerei Wildermuth für das sehr leckere Grillfleisch und Uwe Würth für das frische Obst, ist zu Danken.

 

Diese Website nutzt Cookies, um bestmögliche Funktionalität bieten zu können. Erfahren Sie mehr in unserer Datenschutzerklärung.