Die Jugendarbeit ist einer der wichtigsten Pfeiler eines Vereins und benötigt eine Vielzahl an freiwilligen Trainern und Betreuern. Er ist aber auch einer der sensibelsten Bereiche, da die Arbeit mit Jugendlichen viel Fingerspitzengefühl und vor allen Dingen Verantwortung voraussetzt.

Bei der HB Ludwigsburg haben wir mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 Jahren bis 18 Jahren zu tun. Diese gilt es zu schützen, zu respektieren und zu verantwortungsvollen Spielern auszubilden.

Leider hat man in den Medien schon von negativen Beispielen im Umgang mit Jugendlichen und Kindern in Vereinen gehört. Aus diesem Grunde haben sich unsere Jugendtrainer und Betreuer am 30.01.2019 dazu entschlossen einen Jugendkodex zu erarbeiten und zu unterschreiben. In diesem Kodex wird das Verhalten und die Verpflichtungen gegenüber unseren Jugendlichen und Kindern erläutert, aber auch die Vorbildfunktion die jeder Verantwortliche wahrnimmt und wie diese zu leben ist.

Wir haben uns bewusst zu diesem Schritt entschlossen, da wir uns unserer Verantwortung bewusst sind. Jeder neue Jugendtrainer und Betreuer wird diesen Kodex in Zukunft ebenfalls erhalten und unterschreiben.

 

 

Bereits Ende letzten Jahres waren die Offiziellen der HB Ludwigsburg aktiv, um die Nachfolge von Aufstiegstrainerin Sonja Schober zu regeln. Sonja hatte bereits bei Rundenbeginn signalisiert, dass sie aus beruflichen Gründen den Zeitaufwand, den ein Württembergliga-Team mit sich bringt, nicht mehr leisten kann. Aus einem entsprechenden Bewerberkreis entschied man sich für Nadine Strienz. Die gebürtige Winnenderin ist einigen Spielerinnen der HB schon lange bekannt. Schließlich spielte man in der Jugend auf Verbandsebene oft gegen den TUS Metzingen mit der dortigen Trainerin Nadine Strienz.

Nadine, es freut uns sehr dich bei der HB Ludwigsburg als neue Trainerin der Frauen 1 zu begrüßen! Wo sind deine handballerischen Wurzeln und was waren deine bisherigen Trainerstationen?

Ich habe meine Handballkarriere beim SV Winnenden bei den Minis gestartet und dort viele Jahre bis zu den Frauen in der Regionalliga gespielt. Schon während meiner aktiven Zeit habe ich mich als Trainerin in der Jugend engagiert.

Nachdem ich Winnenden verlassen habe, hat meine Laufbahn als Aktiventrainerin begonnen. Ich habe die ersten Jahre Männer (Spvgg Mössingen) trainiert, bevor ich in Metzingen tätig wurde. Dort war ich Trainerin der weibl. A-Jugend (WL) und Co-Trainerin der Frauen 2 (BWOL). Vor zwei Jahren bin ich dann aus beruflichen Gründen nach Mannheim gezogen und habe dort die Frauen 1 der SG Nußloch in der Badenliga übernommen. Diese trainiere ich im Moment immer noch, nach dem Aufstieg allerdings mittlerweile in der BWOL.

Das ist ja schon ein beeindruckender Werdegang! Was sind die Gründe für Deine Entscheidung die Frauen 1 zu übernehmen?

Zum einen bin ich beruflich wieder zurück in die Heimat gekommen und zum anderen hat mich das Konzept der HB Ludwigsburg sehr überzeugt. Meine Philosophie vom Handball deckt sich mit der von Ludwigsburg. Ich bin davon überzeugt, dass wir in der Zukunft gemeinsam einiges bewegen werden!

Herzlichen Glückwunsch zur gerade bestandenen B-Lizenz. Wie sieht dein Konzept für die kommende Runde aus? Was wird sich personell verändern?

Ich bin ein großer Freund vom schnellem Handball. Ich möchte aus einer stabilen Abwehr schnell in den Angriff umschalten und so mit leichten Toren zum Erfolg kommen. 

Es wird definitiv ein Umbruch stattfinden. Zum einen werden einige ältere Spielerinnen nicht mehr zur Verfügung stehen, dies wollen wir durch entwicklungsfähige junge Talente aus den eigenen Reihen kompensieren. Außerdem sind wir mit mehreren Spielerinnen im Gespräch die sich unserem leistungsorientiertem Konzept anschließen wollen.

Vielen Dank Nadine!

Wir wünschen Dir viel Spaß in der Vorbereitung, einen guten Start in die kommende Runde und freuen uns auf attraktiven, schnellen und erfolgreichen Handball!

 

 

Im Rahmen der diesjährigen Jugendleiterpflichtversammlung des Handball-Bezirk Enz-Murr wurde die HB Ludwigsburg mit den Jugendehrenpreis ausgezeichnet. In der Rubrik Spielgemeinschaften belegt die HB Ludwigsburg den 1. Platz.

Mit neuen zusätzlichen Wertungskritieren:

-       Anzahl der AG-Angebote an Schulen
-       Einsatz von FSJlern

konnten wir ausreichend Punkte sammeln um im 3 Jahr nach unserer Gründung für unsere erfolgreiche Jugendarbeit belohnt zu werden! Die weiteren Plätze gingen an die Handballregion Bottwar (HABO) und den HC Metter-Enz.

Als Preis bekamen wir vom Handball-Bezirk Enz-Murr einen Ballsack inkl. 10 Bälle! Vielen Dank!

Desweiteren möchten wir uns natürlich auch bei all unseren Jugendspielern; Jugendtrainern, FSJlern und weiteren Unterstützern bedanken. Es benötigt eine gute Jugendarbeit und ein starkes Team um eine solche Auszeichnung zu erhalten!

Lasst uns auch weiterhin gemeinsam so erfolgreiche Jugendarbeit machen!

 

Da kommt Freude auf bei den drei Vorständen der HB Ludwigsburg. Der Förderverein Handball Ludwigsburg e.V. unterstützt die Ludwigsburger Handballer mit einem hohen Geldbetrag. Für die Saison 2018/2019 sind es stattliche 3.000 EUR. Der Vorstand Thilo Kapfenstein überreichten stellvertretend für alle Mitglieder des Fördervereins den SG-Leitern Andre Zwirner, Dirk Reyle und Olaf Iglesias einen symbolischen Scheck.

Die HB Ludwigsburg wird dieses Geld im wesentlichen für die qualifizierte Förderung unserer Jugendspieler im Sinne des Fördervereins einsetzen.

 

Gemeinsam richteten die HB Ludwigsburg und der SV Oßweil am vergangenen Wochenende den KSK-SVO-Cup aus. Das bestbesetzte süddeutsche Jugendturnier hatte 88 Mannschaften angelockt, die in fünf Ludwigsburger Hallen um die Turniersiege kämpften.

Ein Siebenmeterwerfen entschied das Turnier der weiblichen C-Jugend mit 10:9 zugunsten der Hbi Weilimdorf/Feuerbach nach einem Remis im Endspiel gegen den HC Erlangen. Im fast komplett von höherklassigen Teams gebildeten 16er-Feld wurde die HSG Baar nach einem 19:15-Sieg gegen Nellingen Dritter. Die HB Ludwigsburg belegte Rang 15.

Wegen der enormen Teilnehmerzahl –bei der weiblichen B-Jugend nahmen 27 fast durchwegs auf Verbandsebene spielende Teams teil – musste das Teilnehmerfeld in dieser Altersklasse auf zwei Turniere aufgeteilt werden. Bei den Top-Teams im „Turnier 1“ setzte sich im an Spannung nicht zu überbietenden Endspiel der 1. FC Nürnberg nach Verlängerung mit 12:9 gegen den deutschen Vizemeister SG BBM Bietigheim durch. Gemeinsame Dritte wurden der HC Erlangen und die WSG Stutensee/Weingarten.

Auch im „Turnier 2“ der weiblichen B-Jugend gab es einen fränkischen Sieg. Der SV Puschendorf bezwang im rein bayerischen Finale den HCD Gröbenzell 16:13. Gemeinsam Dritte wurden die TSG Estenfeld und WSG Neuenbürg / TG 88 Pforzheim Die Mannschaft der HB Ludwigsburg erreichte das Viertelfinale.

Bei der männlichen C-Jugend wurde in zwei Leistungsgruppen um den Sieg gekämpft. Bei den höherklassigen Mannschaften siegte der Nachwuchs des Zweitligisten DJK Rimpar vor dem TV Plochingen. Dritte wurden der TSV Friedberg und die DJK Waldbüttelbrunn.

Beim Turnier der Bezirksligisten holte sich die männliche C-Jugend des HC Metter-Enz den ersten Platz vor dem SV Leonberg-Eltingen. Auf Platz drei landete Hbi Weilimdorf/Feuerbach vor dem HBL-Nachwuchs.

Auch bei der männlichen B-Jugend gab es zwei Leistungsgruppen. Im Finale der auf Verbandsebene spielenden Teams bezwang die HSG Langenau-Elchingen den SV Kornwestheim. Platz drei teilten sich der TV Plochingen und HSC Schmiden-Oeffingen. Bei den Bezirksligisten durfte sich Gastgeber HB Ludwigsburg nach einem 17:16-Sieg gegen die HSG Sulzbach-Murrhardt als Turniersieger feiern lassen.

Den Sieger bei der weiblichen A-Jugend stellte Frisch Auf Göppingen. In der Kategorie der höherklassigen Teams besiegten die Mädels vom Hohenstaufen im Finale die HSG Baar, gegen die sie noch in der Vorrunde verloren hatten. Gemeinsame Dritte wurden die SG Ober-/Unterhausen und der VfL Waiblingen. Beim Turnier der Bezirksligisten war die HSG Strohgäu nicht zu schlagen. Zweiter wurde die SG Schozach-Bottwartal vor der HB Ludwigsburg.

An dieser Stelle auch nocheinmal vielen Dank an alle Organisatoren und Helfer sowie der Kreissparkasse Ludwigsburg als Namensgeber und Sponsor sowie den Stadtwerken Ludwigsburg für die großzügige Unterstützung bei den Preisen der Turniersieger.

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